Berichte aus dem Schulleben

FemFinance erklärt SCHULBANKER:

Poster: FemFinance

 

SCHULBANKER - die Halbzeitpause ist vorbei!

Im Jahr 2025 gab es schon 3 Geschäftsjahre und die 5 Teams und die 2 Lehrerbanken haben gute Gewinne gemacht. Doch drei weitere Geschäftsjahre liegen noch vor uns. Nun gilt es, nicht nachzulassen, Zusatzaufgaben zu erledigen und weiterhin Punkte zu sammeln, um den ersten Platz zu halten bzw. den ersten Platz zu erreichen.


Ein Green Bond muss aufgelegt werden, um Zusatzpunkte zu generieren und man muss sich mit einer Wirtschaftskrise auseinandersetzen. Die Herausforderungen werden also nicht weniger, und die Spannung steigt weiter.


Ohne Fleiß, kein Berlin. In diesem Sinne wünscht die Spielbank am See allen Teams weiterhin erfolgreiches Schaffen und gute Erkenntnisse, die sicherlich – wie auch die ausgebauten Fähigkeiten bei der Konzept- und Präsentationserstellung – über das Ende des Planspiels Bestand haben werden.

Text: MM

 

Schulbanker - Eine Bereicherung des Schulalltags!

Schulbanker ist ein webbasiertes Wirtschaftssimulationsspiel, das speziell für den Einsatz im

Schulunterricht entwickelt wurde. Es richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der

Sekundarstufe II und wird im Wirtschaft/Politik-Unterricht umgesetzt.

Ziel des Projekts ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah, realitätsnah und verständlich

zu vermitteln.

 

In dem Planspiel „Schulbanker“ übernehmen die Teilnehmenden die Rolle des Managements

einer eigenen Bank. Sie treffen eigenständig Entscheidungen zu Kreditvergabe, Zinssätzen,

Marketingmaßnahmen, Filialstrukturen und dem Umgang mit Risiken. Dabei stehen sie im

Wettbewerb mit anderen Schülergruppen, hauptsächlich aus Deutschland, aber auch aus Italien

und Österreich. Ziel ist es, langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein, Gewinne zu erzielen und

gleichzeitig die Stabilität der eigenen Bank zu sichern.

 

Das Projekt läuft über mehrere Spielrunden, die jeweils eine Wirtschaftsperiode abbilden. Nach

jeder Runde werden die Ergebnisse ausgewertet und in Form von Kennzahlen wie Gewinn,

Eigenkapitalquote oder Kundenzufriedenheit dargestellt. Auf dieser Grundlage müssen die

Schüler:innen ihre Entscheidungen reflektieren und ihre Strategie anpassen. Der Spielverlauf wird

in der Regel durch den Unterricht begleitet, in dem die Ergebnisse besprochen und mit

wirtschaftlicher Theorie verknüpft werden.

 

Das Planspiel weist einen klaren Bezug zur realen Wirtschaft auf. Viele Mechanismen, wie

Zinsentwicklungen, Kreditrisiken oder Marktreaktionen, orientieren sich an realen wirtschaftlichen

Bedingungen. Dadurch erkennen die Schüler:innen Zusammenhänge zwischen dem Spiel und der

echten Finanz- und Wirtschaftswelt, beispielsweise im Hinblick auf Banken, Wirtschaftskrisen

oder wirtschaftspolitische Entscheidungen.

Durch den Wettbewerbscharakter von dem Planspiel wird die Motivation der Spielenden

zusätzlich gesteigert, da wirtschaftliche Inhalte nicht nur theoretisch, sondern als dynamischer

Prozess erlebt werden.

 

Langfristig profitieren die Schülerinnen und Schüler von den im Projekt erworbenen Kompetenzen.

Sie lernen, wirtschaftliche Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und wirtschaftliche Themen im

Alltag besser einzuordnen, etwa beim Umgang mit Geld, Krediten oder wirtschaftlichen

Nachrichten. Schulbanker leistet damit einen wichtigen Beitrag zur ökonomischen Bildung und

bereitet die Teilnehmenden nachhaltig auf wirtschaftliche Herausforderungen im späteren Leben

vor.

Text: Nordpoint Capital

Weihnachten – eine Zeit, um Freude zu schenken

Das Gymnasium Brunsbüttel macht mit bei der Weihnachtspaketaktion der hoelp gGmbH und spendet Pakete für Waisenkinder in der Ukraine.

Im Rahmen des Planspiels SCHULBANKER vom bankenverband spendet auch die Spielbank am See ein Paket (sowie zwei Reisebetten plus Matratzen und einen Kinderhochstuhl) für die Waisenkinder.

Text: MM

Kein Platz für Gewalt

Ob Pausenhof, Fußgängerzone oder das vermeintlich sichere Zuhause – dass all dies Orte ohne Gewalt sind, mag vielen selbstverständlich erscheinen, doch das ist es leider häufig  nicht. Gerade Mädchen und Frauen erleben gerade im alltäglichen sozialen Umfeld vielfältige Bedrohungen, von denen körperliche Gewalt durch einen Partner oder ehemaligen Partner nur die Spitze des Eisberges ist. Schon die unreflektierte Übernahme vermeintlich harmloser weiblicher und männlicher Rollenbilder kann Situationen herbeiführen, in denen Frauen Benachteiligung, Hilflosigkeit, Hass zu spüren bekommen.

 

Im Rahmen der Kampagne „Orange the World“ der Vereinten Nationen möchte das Gymnasium Brunsbüttel ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen setzen und Frauen und Mädchen Unterstützungsangebote aufzeigen. Wir bedanken uns bei Frau Kerstin Hansen vom KIK-Netzwerk Häusliche Gewalt und Frau Franziska Probst vom Projekt „DrachenMut“ des Kinderschutz-Zentrums Westküste, die uns Einblicke in denjenigen Bereich der Thematik gaben, der besonders im schulischen Kontext relevant ist.

 

Zur Einweihung der orange Bank, gefertigt vom Tischlerbereich des Jugendaufbauwerks Dithmarschen, versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft am 26. November vor dem Haupteingang des Gymnasiums. – Einer von hoffentlich vielen Bausteinen in aller Welt, die daran mitbauen, dass es in Zukunft wirklich keinen Platz mehr für Gewalt gibt.

 

Text: Hau; Fotos: Za

Finanzen lernen in der Schulzeit – die Schulbänker

Schon seit Jahren machen immer mehr finanzbegeisterte Schüler aus ganz Deutschland bei dem Kontest der Schulbänker mit, indem sie neben dem Umgang mit Geld und Finanzen auch Teamgeist und Engagement beweisen müssen. Auch dieses Jahr treten über 700 verschiedene Teams aus unterschiedlichen Schulen gegeneinander an, um mit etwas Glück und Verstand zum Finale nach Berlin fahren zu dürfen. Wie auch schon in den letzten Jahren zählt das Gymnasium Brunsbüttel zu diesen Schulen. Schüler des zwölften Jahrgangs haben die einmalige Möglichkeit, mit der Unterstützung einer Lehrkraft eine eigene Bank zu führen, und das basierend auf dem echten Leben. So erlernen teilnehmende Schüler zahlreiche Fähigkeiten im Bereich Finanzen und Selbstständigkeit, die ihnen im späteren Leben zugutekommen werden. Ein Team unserer Schule, bestehend aus vier Schülerinnen und Schülern, das sich selbst die Deichbank nennt, muss sich nun den ersten Aufgaben stellen und sich in dem durch und durch kompetitiven Wettkampf behaupten. Wir wünschen allen Teams viel Glück und möge das beste gewinnen!

 

Text: Emil Branke (12c), Torge Buhmann (12b), Martje Stollberg (12b), Hanna Wrede (12b)

Hilfe für die Massai

Vor allem im 12. Jahrgang ist ein umfangreicher Themenblock des Geographieunterrichts der Entwicklungszusammenarbeit gewidmet – in deren Fokus nach wie vor der teils von großer Armut geprägte Kontinent Afrika steht. Der schleswig-holsteinischen Verein „Hilfe für die Massai“ unterstützt die von Angelika Wohlenberg-Kinsey initiierte Entwicklungsarbeit im nordtansanischen Malambo. Auf christlicher Basis wird hier im Gebiet der Massai sowohl im Bildungsbereich (insbesondere für Mädchen) als auch im Gesundheitswesen geholfen. Denn traditionelle Strukturen, Armut und weite Wege erschweren den Einheimischen oft den Zugang zur Bildung.

 

Viel mehr als ein Vortrag, nämlich ein wirklich umfassender Einblick in eine ganz andere Lebenswelt, als man sie hierzulande kennt, war es, was eine achtköpfige Gruppe aus Malambo den Schülern ausgewählter Klassen am 19. September 2025 in unserer Aula präsentierte. Einige Massai erzählten aus erster Hand von ihrer eigenen Familiengeschichte und ihrem Weg an die Schule in Malambo; wie schwer sich eine überwiegend nomadisch lebende Kultur, deren Bestandteil etwa eine strikte Aufgabenverteilung unter den Geschlechtern oder arrangierte (Viel-)Ehen sind, im „modernen“ Tansania tut. Dagegen erschienen die Probleme, nach denen unsere Schüler von den Massai wissbegierig gefragt wurden, doch geradezu bedeutungslos.

 

Gerade die vielen Perspektivwechsel machten die Präsentation lohnend: Die Fakten über die Projekte der Organisation, Schülerzahlen und Verwaltungsaufgaben; über das staatliche Schulsystem in Tansania im Gegensatz zu privaten Initiativen; ein Einblick in das Lebenswerk der Missionarin; der Spagat zwischen den Weltanschauungen, den die Massai zu bewältigen haben; und der Blick aus Europa in die ostafrikanische Steppe und umgekehrt. Am Ende war es fast zu wenig Zeit, die blieb, um Fragen zu stellen und die gegenseitigen Eindrücke zu artikulieren.

 

Nicht zuletzt bedankt sich die Fachschaft Geographie beim Förderverein des Gymnasiums für die Aufstockung der Spendensumme an den Verein „Hilfe für die Massai e. V.“

 

Text: Franz Hausstetter

Exkursion der Fachschaften Geographie und WiPo

Geschichtsträchtig und zukunftsbewusst zeigt sich das Zementwerk in Lägerdorf. Sind die Ursprünge des Werks im 19. Jahrhundert doch eng verbunden mit dem Maurer William Aspdin, dem Sohn des Erfinders des Portland-Zements; und in Zukunft soll, wie im vergangenen Jahr der Presse zu entnehmen war, das Werk klimaneutral produzieren, indem das bei der Produktion anfallende CO2 einer alternativen Nutzung zugeführt wird.

 

Die Lehrkräfte der Fachschaften Geographie und WiPo besuchten in einer gemeinsamen Exkursion die Firma Holcim (Deutschland) und erhielten eine äußerst detailreiche und fachkundige Führung durch den Betrieb: Über die großen Zukunftspläne (trotz momentan stillstehendem Ofen), die auch die Erschließung eines neuen Kreideabbaugebietes östlich der bestehenden Anlagen für die nächsten Jahrzehnte beinhalten, und auch so manche Randnotiz zu innerbetrieblichen Kuriositäten oder einen Blick einer energieintensiven Branche auf die gegenwärtige politische Diskussion.

 

Die Bilder zeigen die Lehrkräfte auf dem mehr als 80 Meter hohen Turm des Zementwerks sowie den Blick nach Nordwesten bis zur derzeit aktiven Grube Heidestraße.

 

Text: Hau; Fotos: Za

YOUNIWORTH – Verstehen, begegnen, zusammenleben

Kurz vor den Sommerferien stand für die 9. Klassen eine Fahrt zur Meldorfer Gelehrtenschule an, wo die Ausstellung YOUNIWORTH der Jugendmigrationsdienste zu sehen war. Die Ausstellung wirft einen Blick auf das Zusammenleben junger Menschen in Deutschland und möchte für die Themen Jugend und Migration sensibilisieren. In einer ersten Runde wurden wir von ausgebildeten Peer Guides, Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs der Gelehrtenschule, durch die Ausstellung begleitet. An unterschiedlichen multimedialen Stationen gab es vielfältige Gelegenheiten, einander zu begegnen und sich miteinander auszutauschen. Wie wollen wir zusammenleben? Was ist dir wichtig? Welche Vorurteile sind dir schon mal begegnet? Diese und weitere Fragen standen dabei im Mittelpunkt. In einer zweiten Runde konnten die Stationen dann noch einmal auf eigene Faust erkundet werden und in einer abschließenden Rallye wurden die gesammelten Informationen auf die Probe gestellt. Der Besuch der sehr ansprechend gestalteten Ausstellung bot viele Denkanstöße.

 

Text: Kerstin Newe

Besuch der Vocatium-Messe

Am 18. Juni 2025 besuchten wir als 12. Jahrgang nach komfortabler Anreise mit dem Reisebus die Vocatium Messe für Ausbildung und Studium in Neumünster. Die Veranstaltung bot uns Schülerinnen und Schülern eine tolle Möglichkeit, uns gezielt über Ausbildungsplätze und Studiengänge zu informieren. Über ein Anmeldeformular konnten im Vorfeld Gesprächstermine mit verschiedenen Unternehmen, Hochschulen, Universitäten und Institutionen vereinbart werden.


Ich hatte Termine bei der FH Westküste und bei TKMS und erhielt somit meine beiden Wunschtermine. Obwohl die Atmosphäre aufgrund der vielen anwesenden Besucher teilweise unruhig war, nahmen sich die Anbieter Zeit für ein intensives Gespräch. Sie waren gut vorbereitet, gingen auf meine Interessen und Fragen ein und gaben auch hilfreiche Tipps für meinen späteren Berufsweg.


Neben den vereinbarten Gesprächen konnte man auch spontan bei den Ständen ins Gespräch kommen, dazu gab es auch ein Vortragsprogramm. Ich konnte viele neue Eindrücke gewinnen und habe nun ein klareres Bild davon, welchen Weg ich nach der Schule einschlagen möchte.


Insgesamt war der Messebesuch eine sehr bereichernde Erfahrung. Ich kann den Besuch der Vocatium Messe anderen Schülerinnen und Schülern sehr empfehlen, da er eine gute Orientierung bei der Wahl von Studiengängen und Ausbildungsplätzen bietet.

 

Vielen Dank an den Förderverein für die Übernahme der Fahrtkosten!

 

Text: Bjarne Fülster (12a)

Besuch des Schülerlabors Light & Schools der Universität Hamburg

Unser Physikkurs hatte die Gelegenheit, das Schülerlabor Light & Schools am DESY zu besuchen. Das Labor der Universität Hamburg bietet Schülern viele Einblicke in die Welt der Optik und Laser.

Nach einer kurzen Einführung konnten wir in kleinen Gruppen verschiedene Experimente durchführen. Besonders faszinierend war das Arbeiten mit Lasern und optischen Linsen, um Nachrichten mit Lichtstrahlen (Photonen) zu verschlüsseln und zu versenden. Auch das Abhören dieser Nachrichten half uns zu verstehen, wie die Kryptologie funktioniert. Die Versuche wurden von Wissenschaftlern der Universität Hamburg begleitet, die uns nicht nur die theoretischen Grundlagen erklärten, sondern auch von ihrer Forschung berichteten. Mit diesem gelernten Wissen erstellen wir Poster, die uns unsere Erfahrungen festhalten.

 

Nach den Experimenten hatten wir die Möglichkeit, die Mensa zu besuchen. Dort konnten wir uns stärken und über das Erlebte austauschen. Der Besuch war eine tolle Erfahrung, die uns Physik auf eine praxisnahe und anschauliche Weise nähergebracht hat. Viele von uns haben neue Inspiration und neues Verständnis gewonnen.

 

 

Text & Fotos: Physikkurs 13

Berufsorientierung und nachhaltige Stadtentwicklung

Das Geo-Profil war in Hamburg unterwegs: Vormittags, um sich beim sehr rege besuchten Unitag Anregungen für ein Leben nach der Schule zu holen, den Campus der Hamburger Universität kennenzulernen und in exotischen und weniger exotischen Fachrichtungen zu schnuppern.

Nachmittags, um sich bei einer zweistündigen Führung durch die HafenCity die vielfältigen Aspekte bewusstzumachen, die bei der Planung und Ausführung eines komplett neuen, zentrumsnahen Stadtquartiers berücksichtigt werden (sollten).

 

Wie wird gewährleistet, dass nicht nur Reiche in die vielen tausend neuen Wohnungen ziehen? Wie schützt man den mitten in der Elbe gelegenen Stadtteil vor Sturmfluten? Wohin gehen die Kinder der Schulen und Kitas in den Pausen zum Spielen, wo sich Hochhaus an Hochhaus reiht? Welche Attraktionen sollen den Stadtteil in Zukunft noch weiter beleben? Wie kommt es überhaupt, dass in einer solchen Metropole noch bis vor wenigen Jahren so viel Platz für Neubauten vorhanden war? Welche Nachhaltigkeitsaspekte werden bei Verkehrsführung und Fassadengestaltung berücksichtigt?

 

Unser Bild zeigt den fotogeneren Teil der 11b vor den Roots, mit 65 Metern einem der höchsten Holzhäuser Deutschlands, das erst 2024 fertiggestellt wurde.

 

Text: Hau; Foto: Ot

Ausflug: Technische Universität Hamburg (TUHH)

Am 19.06.2024 hat sich die 8b, begleitet von Herrn Lienhart und Herrn Petermann, des Gymnasiums Brunsbüttel um 7:30 Uhr am Bahnhof in Itzehoe getroffen, um dann um 7:50 Uhr den Zug nach Hamburg-Dammtor zu nehmen. Von dort aus ging es weiter nach Hamburg-Harburg. Nach 15 Minuten Zugfahrt ging es zu Fuß weiter zur Technischen Universität Hamburg. Dort wurden wir freundlich von Bjarne Wiegard begrüßt. Er erzählte uns den Tagesablauf und teilte uns in Gruppen ein. In diesen Gruppen durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen.

 

Wir waren in jeweils 2 Laboren, Gruppe 1 war in der Meerestechnik und beim Schiffsbau und Gruppe 2 war im Windkanal und beim Schiffsbau. Angelo Böhm führte uns durch den Schiffsbau und erklärte uns verschiedene spannende Dinge. Zuerst haben wir einen Schweißroboter gesehen, der dazu dient, große Sachen zusammenzuschweißen, ohne menschliche Hilfe. Wir haben einen Resonanz-Pulsator gesehen, in dem Metallproben eingespannt und mit einer Rate in bpm (Beats Pro Minute) beschallt werden, bis die Naht bricht. Sehr spannend war auch zu sehen, wie die Schiffspropeller auf Eis treffen. Über dieses Projekt schreibt Angelo Böhm seine Masterarbeit. Er hat uns die selbst gemachten Eisblöcke aus der sehr kalten Eiskammer gezeigt. Das Projekt ist mit Hochgeschwindigkeitskameras und speziellen Lampen ausgestattet, um den Versuch ohne flackerndes Licht möglichst genau untersuchen zu können, erklärt Angelo. Die TUHH führt diesen Versuch durch, um herauszufinden was man an den Propellern ändern kann oder muss, damit sie durch das Eis der Antarktis fahren können.

 

Nach diesem informativen Bereich sind wir zum Windkanal gegangen. Dort erklärte uns der Professor viele interessante Fakten über den Windkanal. Im Windkanal trifft Wind mit einer variierbaren Geschwindigkeit auf einen nachgebauten Flugzeugflügel. Der Professor kann dann weißen Rauch in den Windkanal geben, indem er einen Knopf drückt und dann aus einem dünnen Rohr der Rauch über den Flügel strömt und beobachtbare Wirbel bildet. Dabei blieben alle Windfäden in einer geraden Linie, was bedeutet, dass die Strömung sauber anliegt. Anschließend durften wir uns den Kanal noch von innen ansehen, als er in Betrieb war.

 

Nach ca. 1 Stunde haben wir uns in kleinen Gruppen zusammengetan und durften uns auf einer Messe mit vielen verschiedenen Bereichen umsehen. Wir haben viele neue Eindrücke gesammelt und dabei sehr viel gelernt. Um 13 Uhr sind wir alle zur Mensa der TUHH gegangen. Dort gab es eine große Auswahl an Essen, unter anderem auch hausgemachte Pizza. Diese konnte man entweder vor Ort oder im Park genießen.

 

Anschließend ging es wieder zum DLR School Lab. Dort durften wir eigene Handwärmer machen und mit nach Hause nehmen. Für die Handwärmer haben wir Natriumacetat-Trihydrat mit Wasser aufgekocht. Anschließend hieß es Sachen nehmen und ab nach Brunsbüttel. Nach 2 Stunden ungeplanten Verzögerungen auf der Marschbahnstrecke sind wir alle heil in Itzehoe angekommen. Dieser Tag war sehr lehrreich und voller Informationen.

 

Text: Janne und Martje (8b)

Besuch der Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium

Bei über 300 anerkannten Ausbildungsberufen und etwa 21.000 Studienmöglichkeiten kann die berufliche Orientierung für Schülerinnen und Schüler zur Herausforderung werden. Dazu kommen noch Fragen wie: Gleich studieren oder erstmal ins Ausland, oder doch einen Freiwilligen- oder Wehrdienst absolvieren? Duales Studium, Fachhochschule oder Universität? Welches Unternehmen passt zu mir? Einen Beitrag zur beruflichen Orientierung leistete wieder die Vocatium in Neumünster. 40 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs besuchten die Fachmesse für Ausbildung und Studium am 20. Juni 2024. Eine Vorbereitung auf die Messe erfolgte durch eine Vocatium-Teamerin, die die Schülerinnen und Schüler über das Messekonzept, die Ausstellenden und ihre Angebote informierte. Eine Besonderheit sind die vorher vereinbarten Gesprächstermine, so können sich die Schülerinnen und Schüler auf bis zu vier Gespräche vorbereiten, zusätzlich sind spontane Gespräche auf der Messe möglich.

 

Daniel Pajda (12c) über seine Erfahrungen auf der Messe:  „Nach mehrtägiger Vorbereitung und Recherche war nun endlich der Tag gekommen, an dem ich mich mit den Anbietern meines Interesses persönlich auseinandersetzen konnte. Nach der langen Busfahrt in den Holstenhallen von Neumünster angekommen, war mir für einen Moment doch ungewiss zumute. Dies bekräftigten besonders die schiere Skala der Veranstaltung und die Vielfalt an verschiedenen Unternehmen, Hochschulen, Universitäten und zahlreichen anderen Ausstellern mit unzähligen Angeboten und erfahrenen Vertretern. Das legte sich jedoch schnell, nachdem ich bei der Technischen Hochschule Lübeck freundlich und informativ im Gruppengespräch empfangen wurde. Nachdem die ersten Fragen gefallen waren, war das Eis auch schon gebrochen und ich erhielt einen weitreichenden Einblick in die Möglichkeiten und den Umfang eines Studiengangs in der Biomedizintechnik. Besonders beeindruckt war ich hierbei von der persönlichen Ebene, auf der die Professoren den Studierenden begegnen und sie in ihrer Laufbahn auf Augenhöhe stets unterstützen. Auch im nachfolgenden Gespräch mit einem Vertreter der Universität Rostock wurden mir attraktive Studienmöglichkeiten im Bereich der Chemie präsentiert, wobei ebenfalls die Universität selbst sowohl im Angesicht der Rahmenbedingungen als auch des Standortes und des Studentenlebens vor Ort sehr einladend und vielversprechend auf mich wirkte. Im Fazit kann ich jedenfalls betonen, dass ich diese Veranstaltung persönlich als eine äußerst tiefgründige Erfahrung aufnahm, die meine Zukunftssicherheit und Einsicht in den vielfältigen Karrieremöglichkeiten der heutigen Zeit um einiges stärkte. Somit ist eine solche Ausstellung, nach meiner Schlussfolgerung, sowohl für wissensbegehrende als auch verunsicherte Jugendliche auf der Suche nach einer passenden Karriere ein wertvoller Wegweiser.“

 

Die Fahrt wurde finanziell durch den Förderverein des Gymnasiums Brunsbüttel und den Jugendkompass Dithmarschen unterstützt.

 

Text: Kerstin Newe

Exkursion zur Neulandhalle

Unser Geschichtskurs, der aus der 9b und 9c des Gymnasiums Brunsbüttel besteht, hat am 21. März 2024 einen Tagesausflug zur Neulandhalle im „Dieksanderkoog“, dem ehemaligen „Adolf-Hitler-Koog“ gemacht.

Im Unterricht beschäftigten wir uns gerade mit dem Thema „Aufstieg des Nationalsozialismus“ und insbesondere mit der „NS-Volksgemeinschaft“, weswegen der Besuch der Neulandhalle eine gute Gelegenheit für uns war, diese Themen sich vor Ort anzuschauen und besser zu begreifen.

Nach der Begrüßung durch die Guides der „Neulandhalle“ bestiegen wir den Deich gegenüber der „Neulandhalle“ und man erklärte uns, dass früher direkt hinter dem Deich noch Wasser war (heute ist das Wasser ein ganzes Stück entfernt), und klärte uns darüber auf, was überhaupt ein Koog ist und wann, wie und warum der Koog durch die Nationalsozialisten errichtet wurde.

Nachdem wir wieder bei der „Neulandhalle“ angekommen waren, wurden wir in Gruppen eingeteilt und bearbeiteten Aufgaben zur Thematik der „Volksgemeinschaft“ und der „Lebensraumgewinnung“. So ging es zum Beispiel um die Frage, warum so viele Menschen den Nationalsozialismus unterstützen. Diese Aufgaben lösten wir mithilfe der Ausstellung rund um die Neulandhalle, die aus Buchstaben und Begriffen besteht. Nachdem wir fertig waren, stellten wir unsere Ergebnisse den anderen Gruppen vor.

Danach duften wir noch den „Ausguck“ der „Neulandhalle“ besichtigten und hatten einen Blick über den gesamten Koog. Uns persönlich hat der historische Ausflug sehr gefallen und wir haben viel Neues über das jeweilige Thema gelernt.

 

Text: Anisa und Iga (9c)

Die Lange Nacht der Antike

Am 6. Oktober 2023 fand zum ersten Mal am Gymnasium Brunsbüttel die Lange Nacht der Antike statt. 53 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet, um an dem Online-Escape-Game teilzunehmen, bei dem es diesmal darum ging, durch das Lösen kniffeliger Rätsel den Nebel über dem Mittelmeer aufzulösen und so hinübersegeln zu können. Die Knobelteams starteten um 17.15 Uhr, die erste Gruppe hatte um 21.10 Uhr alle Rätsel gelöst und sich mit 447 Punkten durch das Escape Game hindurchgespielt. Nahezu alle Mannschaften, die das Ziel erreichten, erlangten ebenso diese Punktzahl. Für das leibliche Wohl sorgte ein reichhaltiges Buffet und die zahlreichen Plakate, die als Hinweise für einige Rätsel in der Schule aufgehängt worden sind, sorgten für genug Bewegung trotz des Onlineformats. Insgesamt war es trotz einiger technischer Schwierigkeiten und sehr schwieriger Rätselfragen eine gelungene Veranstaltung.

 

Text: Jessica Liebe

Als Geheimwort hat Polyphem den Decknamen des Odysseus gewählt – Wie lautet er?

Ein Tag an der Fachhochschule Westküste – Studieren lohnt sich!

Am 5. September 2023 fuhren wir, der gesamte 12. Jahrgang, morgens mit zwei Bussen gemeinsam an die Fachhochschule Westküste in Heide. Der Tag sollte dazu dienen, die Hochschule kennenzulemen und Informationen über verschiedene Studiengänge zu sammeln. Im Voraus konnten wir uns aus den angebotenen Studiengängen drei auswählen, über die wir uns vor Ort genauer informieren wollten. Die Veranstaltungen gingen jeweils eine Stunde lang. In dieser Stunde wurden uns viele Informationen über den Studiengang gegeben und im Anschluss daran hatten wir noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Es wurde für ausreichend Informationsmaterial in Form von Flyern gesorgt, durch die wir auch zuhause nochmal die Möglichkeit hatten, uns mit dem Studiengang zu beschäftigen.
Insgesamt haben wir den Tag als sehr hilfreich und informativ empfunden, doch schade fanden wir, dass manche Studiengänge, die man sich gerne anschauen wollte, nur parallel angeboten wurden, sodass man sich für einen entscheiden musste.
Zwischen den jeweiligen Veranstaltungen gab es eine ausreichende Pause, in der man sich den Außenbereich des Gebäudes anschauen konnte. Zudem hatte man die Möglichkeit, sich am Kiosk zu verpflegen. Wir bedanken uns für den netten und hilfreichen Tag und auch dafür, dass wir so freundlich empfangen wurden und alle unsere Fragen beantwortet wurden.

Die Fahrkosten wurden von unserem Förderverein und dem Jugendkompass Dithmarschen übernommen – vielen Dank!

 

Text: Anneke Haack, Inga Hennings, Julia Reppenhagen (12d)

Ein Besuch der ältesten Stadt Deutschlands – Trierfahrt 2023

Nach einer langen Busfahrt zur ältesten Stadt Deutschlands am Vortag begann der Freitag mit einer Stadtführung. Während der Tour durch die Innenstadt haben wir uns mehrere historische Bauwerke angesehen, zu denen uns gleichzeitig Triers Geschichte näher gebracht wurde. Gesehen haben wir beispielsweise die Liebfrauenkirche, den Trierer Dom, die Konstantinbasilika und natürlich die Porta Nigra, das am besten erhaltene römische Stadttor in Deutschland. In den Kaiserthermen, die die letzte Attraktion der Führung waren, wurden uns der Sportplatz und die verschiedenen Warm- und Kaltbecken gezeigt. Da die Römer nicht schwimmen konnten, waren diese nicht sonderlich tief.

Es war üblich, dass die Römer sich von Sklaven mit Öl haben einölen lassen. Da die wohlhabenden Römer die Thermen zur Vergnügung besuchten, war es den Sklaven nicht gestattet, sich in den Bädern blicken zu lassen, stattdessen befanden sie sich unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Gängen der Thermen.

Am Abend wurde uns in der Porta Nigra eine Erlebnisführung geboten, bei der wir selbst zu Soldaten wurden, um die römische Stadt gegen barbarische Gallier zu verteidigen. Durch die teils runden Plattformen war es möglich, jeden Bereich zu überblicken und angreifende Gallier von allen möglichen Richtungen mit schweren Steinen, heißem Öl, Speeren und Pfeilen angreifen zu können. Die Porta Nigra und die weiteren vier, ebenfalls 170 n. Chr. erbauten, Tore dienten dem Schutz Triers. 1028 ließ sich der Mönch Simeon in der Porta Nigra einmauern, um sich von den anderen Menschen abzugrenzen und sich vollständig Gott hinzugeben. Nach dessen Tod wurde die Porta Nigra heilig gesprochen und zur Kirche umgebaut, die heute allerdings nicht mehr besteht.

Am nächsten Tag fuhren wir zur Villa Borg, einer nachgestellten Villa aus der Römerzeit. Bei einer Führung konnten wir uns die unterschiedlichen Wohnräume und Werkstätten ansehen, die damals genutzt wurden. Anschließend gingen wir in der Villa Borg selbst auf Erkundungstour. Neben dem Streicheln von Ziegen konnte man sich dort unter anderem als Römer verkleiden.

Danach besuchten wir das am besten erhaltene Mosaik nördlich der Alpen, bestehend aus rund drei Millionen Steinchen. Die Zusammensetzung der Steine zeigt verschiedene Szenen aus einem römischen Amphitheater, wie Menschen und Tiere gegeneinander kämpften. Das Mosaik war Teil einer römischen Villa, deren Ruine um das Mosaik herum zum Teil noch erhalten ist. Nach einem kurzen Stopp bei der Igeler Säule, ein Grabdenkmal und Werbemittel einer Tuchhändlerfamilie, besuchten wir nachmittags das Rheinische Landesmuseum. Nach dem Abendessen war für uns eine weitere Erlebnisführung angesetzt, bei der wir die Lebensgeschichte eines Gladiators und seinen ersten Kampf in der Arena begleiteten.

Nach diesen beiden sonnigen Tagen in Trier mussten wir am Sonntag die Römerstadt auch schon wieder verlassen, um nach Hause zu fahren. Wir alle waren sehr angetan von der Schönheit der Stadt und dem Programm, das uns geboten wurde. Der Besuch Triers hat sich also absolut gelohnt!

 

Text: Milena Kowolik, Alexa Thurow, Nicole Babinsky, Jenna Steege

Vocatium – Messebericht

Abi – und dann? Für einige ist schon völlig klar, was sie nach der Schule einmal machen wollen, andere haben noch immer keinen blassen Schimmer, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll. Auch dieses Jahr hat unsere Schule es dem 12. Jahrgang wieder ermöglicht, die Vocatium am 21. Juni zu besuchen. Die Vocatium ist eine Berufs- und Studienmesse, die an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland immer wieder stattfindet. Als Brünsbüttler Schule haben wir an der Messe in Neumünster teilgenommen.

Vielleicht waren einige von euch schon auf Berufs- und Studienmessen. Auch in unserer Sporthalle finden immer wieder welche statt. Die Vocatium läuft jedoch etwas anders ab als die Messen bei uns. Natürlich sind dort unter anderem andere Aussteller. Es sind sowohl ausbildende Betriebe als auch Hochschulen und Unis, aber auch Kammern und Verbände vor Ort, mit denen man sprechen kann. Die Aussteller kommen auch aus einem anderen Raum. Da die Messe in Neumünster ist, kommen die Aussteller aus ganz Schleswig-Holstein beziehungsweise großteils auch aus Mittelholstein. Jedoch sind beispielsweise auch Polizei, Zoll und Bundeswehr vertreten. Der größte Unterschied zu anderen Berufsmessen ist jedoch, dass es für die Messe Termine gibt. Um die allgemein bekannte ,,Kugelschreiberjagdund das Sammeln von anderen Goodies sowie unschlüssiges Herumgestehe zu verhindern, kommt man nicht gänzlich unvorbereitet zur Vocatium. Schon Wochen im Voraus bekam der 12. Jahrgang eine große Übersicht über alle Ausstellenden und deren Angebote. Auf dieser Basis musste ein Zettel ausgefüllt werden, wo die eigenen Wunschtermine eingetragen sind. Diese wurden an das Organisationsteam der Vocatium zurückgesandt, welches dann für jeden individuelle Termine erstellt hat.

Die Termine waren auch einer der größten Kritikpunkte der Schülerschaft an der Messe. Es wurde die Vorgabe gemacht, man müsse sich mindestens drei Termine holen, jedoch waren einige auch nur an einem oder zwei Terminen interessiert. Trotzdem kam das Konzept generell gut an, sodass man auch Gespräche dort führen konnte, wo man sie führen wollte. Außerdem haben viele die Möglichkeit genutzt in ihrer Zeit, wo kein Termin war, auch zu anderen Ausstellern zu gehen und dort Gespräche zu führen.

Natürlich waren die Erfahrungen auf der Vocatium sehr individuell, jedoch ist der 12. Jahrgang grundsätzlich zufrieden gewesen mit dem Messebesuch. Auch wenn nicht alle Gespräche ein großer Erfolg waren, hat doch eigentlich jeder mindestens ein interessantes Gespräch geführt, etwas mehr berufliche Orientierung bekommen und mehr Eindrücke für bestimmte Berufsfelder sammeln können.

Die Fahrkosten zur Vocatium wurden von unserem Förderverein und dem Jugendkompass Dithmarschen übernommen – vielen Dank!

 

Text: Hanna Dau

Anne Frank Ausstellung 2023

„Lasst mich ich selbst sein“. Eine starke Aussage. Der Wunsch nach Akzep­tanz. Die Sehnsucht, sich nicht für etwas oder jemanden verstellen zu müs­sen. Genau diese Vorstellung verkörpert die Anne Frank Wanderaus­stellung. 2023 haben wir uns als Schule dazu bereit erklärt, die Ausstellung des Anne Frank Zentrums zu veranstalten, die sowohl ihre Lebensgeschichte als auch aktuelle Werte unserer Gesellschaft aufgreift. Durch das Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage-Netzwerk, in dem wir uns engagieren, wollen wir dazu beitragen, die dortigen Projekte mit Leben zu füllen. Es stehen extra ausgebildete Schüler*innen als Peer Guides zur Verfügung, die euch als Besucher durch die Ausstellung begleiten. Insgesamt warten belebte Photographien und Bilder, wissenswerte historische Informationen und weitere ausgewählte Projekte, die vom 16. Juni bis zum 04. Juli im Elbeforum besucht und erkundet werden können. Die Anmeldungen erfolgen unter kerstin.newe@schule-sh.de.

Wir freuen uns über viele begeisterte Besucher, die einen Einblick in die Erinnerung einer Vergan­genheit haben möchten, die uns alle etwas angeht.

Präventionsworkshop „Natürlich erleben“

Vom 07.03. bis zum 10.03.2023 nahmen wir mit unserer Klassenlehrerin Frau Newe an dem Präventionsworkshop „Natürlich erleben“ der AOK teil. Dazu trafen wir uns jeden Morgen um 8.30 Uhr im Burger Wald. Bei abwechselnd Schnee, Regen, Sonne und winterlichen Temperaturen war wetterfeste Kleidung gefragt. Wir verbrachten die Vormittage mit unseren beiden Coaches Tim und Stefan, die mit uns verschiedene Aktionen in und mit der Natur durchführten. Wir gingen zum Beispiel auf Tierspurensuche im Schnee, sammelten Feuerholz und machten ein Lagerfeuer, an dem wir Bratäpfel grillten. Außerdem spielten wir verschiedene Teamspiele, z.B. Capture the flag, was uns allen großen Spaß machte. Wir stellten uns verschiedenen Aufgaben, die wir als Team gemeinsam strategisch lösen mussten. Einige Aufgaben davon waren witzig und einige auch anspruchsvoll.

Zum Aufwärmen und Frühstücken ging es zwischendurch in das Burger Waldmuseum.

Am letzten Tag fassten wir unsere Erlebnisse gruppenweise in einem kurzen Gedicht zusammen und präsentierten es der Klasse.

Insgesamt war es eine tolle Woche mit vielen schönen Erlebnissen, die unsere Klassengemeinschaft noch mehr gestärkt hat.

Lasse Schulte, Klasse 8c

NaWi-Woche 2023 in Hamburg

In der NaWi-Woche vom 13.03. bis zum 16.03.2023 haben wir die Universität in Hamburg besucht und Einblicke in verschiedene Projekte wie „Light an Schools“, Lebensmittelanalytik und Nanoscience bekommen. Mit einer Gruppe von 16 Schülern und zwei Lehrern (Herr Steinfeld und Herr Lienhart) haben wir in der DJH-Jugendherberge Hamburg „Horner Rennbahn“ genächtigt und haben den ÖPNV als Transportmittel durch ganz Hamburg benutzt.

Nachdem wir den ersten Tag für Freizeit genutzt haben, begannen wir am zweiten mit einem Besuch bei dem DESY, wo die Tutoren uns durch die Welt der Quantenphysik geführt haben. Dafür haben wir in vier verschiedenen Gruppen, unterstützt von den Tutoren, Versuche rund um das Thema gemacht, die wir uns zum Schluss einander vorgestellt haben. Uns wurde außerdem ein Einblick auf den Teilchenbeschleuniger gegeben, der sich über den ganzen Campus streckt und das Herzstück von diesem ist. Den Tag konnten wir mit Freizeit ausklingen lassen.

An den beiden restlichen Tagen waren wir im Chemielabor der UHH. Zuerst bekamen wir kleine Fleischstücke, die wir mithilfe von PCR und anschließender Gelelektrophorese analysiert haben. So kann man herausfinden, von welchem Tier das jeweilige Stück stammt, was bei uns jedoch aufgrund eines Fehlers bei dem PCR-Mix nicht funktioniert hat. Anschließend haben wir einen kurzen Abstecher ins naheliegende Naturkundemuseum gemacht, bevor wir in unsere Freizeit entlassen wurden.

Am Tag der Abreise haben wir durch verschiedene Experimente im Chemielabor die Phänomene der Nanoscience kennengelernt. Unter anderem konnten wir Goldnanopartikel herstellen, einen chemischen Sonnenuntergang erleben oder auch den Lotuseffekt entdecken. Nachdem wir unsere Zertifikate im Chemielabor bekommen hatten, haben wir uns auch schon auf den Rückweg nach Itzehoe gemacht.

Autor: NaWi-Gruppe Hamburg

Schulbanker und Soldman Gachs GA

Schulbanker ist ein virtuelles Bankenspiel, in dem Teams aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz, Österreich und anderen EU-Ländern teilnehmen. Der Veranstalter dieses Wettbewerbes ist der Bankenverband. Alle teilnehmenden Teams werden auf 20 Märkte aufgeteilt und das Ziel ist es möglichst viel Profit zu erwirtschaften.

Es gibt 6 Geschäftsjahre und wer am Ende in seinem Markt auf dem 1. Platz landet, wird für das Finale nach Berlin eingeladen. Während der Geschäftsjahre muss jedes Team Zinssätze festlegen, Kredite vergeben, Aktienpakete schüren und für die Bank werben. Neben diesen festgelegten Aufgaben gibt es noch Sonderaktionen, wie zum Beispiel das Entwerfen eines Greenbonds, eines Marketingkonzepts oder die sogenannte Weihnachtsaktion, in der man sich sozial engagiert. Das Erledigen dieser Aufgaben bringt den Teams ebenfalls Punkte.

Außerdem muss man sich der Konjunkturlage und den Richtlinien der Europäischen Zentralbank anpassen. Nach jedem Geschäftsjahr hat man die Möglichkeit, seine Ergebnisse auszuwerten und nach Bedarf die Werte anzupassen.

Wir von der Soldman Gachs GA befinden uns aktuell kurz vor dem letzten Geschäftsjahr und sind auf dem 1. Platz. Unser Ziel ist es natürlich nach Berlin zu kommen und dort das Finale für uns zu entscheiden. Wir haben uns vor dem Start des Spiels bereits überlegt, wie wir das Ganze angehen wollen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir eine sehr souveräne und dementsprechend etwas teurere Bank sein wollen, da für uns Qualität an erster Stelle steht.

Autor: Maximilian Tschapek

Schulbanker und Bank@

Mit der Bank@ versuche ich, Martin Müller, mich auch in diesem Jahr auf dem Lehrermarkt und hoffe meinen Vorjahressieg zu verteidigen. Das wird aber nicht einfach, da sich meine Bank zwar auf dem zweiten Platz befindet, aber der Rückstand auf Platz 1 schon nicht ohne ist. Ich arbeite weiter daran, den Vorsprung aufzuholen, zolle dieser Lehrkraft aber schon jetzt meinen Respekt für ihre sehr gute Leistung.

Autor: Martin Müller

Kurzinfos zu meiner Bank
Der Greenbond meiner Bank

Studieren lohnt sich – Infotag der FH Westküste

Am 7. September fuhr der 12. Jahrgang zum Infotag der FH Westküste, um sich mit Fragen rund um die Berufsorientierung zu beschäftigen.

Was möchte ich studieren? Wie kann ich mich informierenWas gibt es überhaupt?

Antworten und Anregungen erhielten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in einer Veranstaltung aus dem Fachbereich der Wirtschaftspsychologie mit dem Titel „Personalauswahl: Mythos und Wissenschaft“ oder in einem Vortrag der Agentur für Arbeit mit dem Titel „Was soll ich bloß studieren? Denkanstöße zur Entscheidungsfindung“.

Ein umfangreiches Angebot bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die individuelle Studien- und Berufswahl weiter voranzutreiben.

Vielen Dank an den Jugendkompass Dithmarschen und den Förderverein der Schule für die Übernahme der Fahrtkosten.

Vocatium – Fachmesse für Ausbildung+Studium in Neumünster

Am 15.06. fuhren 45 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs zur vocatium, um sich an zahlreichen Informationsständen von Beratungsinstitutionen, Ausbildungsbetrieben, Fachschulen und Hochschulen über Zukunftsmöglichkeiten beraten und informieren zu lassen. Die Fahrkosten wurden je zur Hälfte vom Förderverein der Schule und vom Jugendkompass Dithmarschen übernommen. Im Folgenden berichtet Aida Heyer (12a) über ihre Erfahrungen auf der Fachmesse.

Mein Eindruck von der Vocatium-Fachmesse von Aida Heyer (12a)

Berufs-, Bildungs- und Fachmessen sind großartige Möglichkeiten, um sein Wissen zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen. Man bekommt den ersten Einblick in das Berufs- bzw. Bildungsfeld, in dem man später arbeiten, sich ausbilden oder studieren möchte. (Außerdem bekommt man tolle Geschenke wie Anhänger, Kugelschreiber, Poster usw.)

Derselbe Fall war es bei der Vocatium-Fachmesse. Ich und viele andere aus meinem Jahrgang haben diese in Begleitung von zwei Lehrern von unserer Schule, Gymnasium Brunsbüttel, am 16. Juni 2022 in Neumünster besucht. Man konnte sich im Voraus für persönliche Gespräche anmelden und dafür Termine bekommen. Von den möglichen vier Gesprächen hatte ich leider nur zwei bekommen, aber man konnte in seiner Freizeit auch die Stände besuchen, bei denen man keinen Termin hatte.

Am besten hat mir das Gespräch bei dem Stand von FH Westküste für „Wirtschaftsrecht“ geholfen. Mir wurde erklärt, was sich genau dahinter verbirgt und alle meine Fragen wurden beantwortet. Ich habe nun ein besseres Verständnis für diesen Studiengang und mir wurde außerdem die Angst für das Fach Wirtschaft genommen, da ich es davor als zu „trocken“ empfand und mir Sorgen über das notwendige mathematische Wissen für dieses Fach gemacht hatte.

Außerdem war ich mir nicht sicher, ob ich bei einem wirtschaftlich oder juristisch geprägten Beruf genug Freizeit für meine Leidenschaft für Kunst, Musik und Geschichten schreiben haben würde, und ob es möglicherweise besser wäre meinen Studiengang auf persönlichen Interessen basierend auszuwählen. Durch das Gespräch bei der Messe bin ich allerdings zu dem Entschluss gekommen, dass Wirtschaft und Jura auch sehr interessant sind und eine sicherere Basis, ein Fundament, für mein zukünftiges Berufsleben und Karriere formen würden. Außerdem würde auch trotzdem die Möglichkeit bestehen mit diesem abgeschlossenen Studium von entweder Wirtschaft oder Jura in einer Branche zu arbeiten, die meinen persönlichen Interessen entspricht, da sie beide, insbesondere die Wirtschaft, ein so breites Spektrum an Aufgaben, Möglichkeiten und Kenntnissen abdecken.

Meine anderen Gespräche waren auch interessant. Ich habe etwas über „Software Engineering“ und „Games Programming“ gelernt. Mir wurden Möglichkeiten zu einem Auslandsstudium in Dänemark gezeigt und ich plane den „Tag der offenen Türen“ von einigen dieser Hochschulen zu besuchen. Am Ende erhielt ich auch ein Zertifikat für besonderes Engagement bei den Gesprächen, das mir bei meinen zukünftigen Bewerbungen als eine Anlage helfen wird.

Insgesamt habe ich einen guten Eindruck von der Vocatium-Fachmesse. Ich hatte dort angenehme Gespräche, bei denen mir viele neue Sachen und Möglichkeiten gezeigt und erklärt wurden. Ich kann durch diese Gespräche besser eine Entscheidung für meine Zukunft treffen und habe einige Kontakte geknüpft.

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Tönning Ahoi

Für jegliches Wetter gewappnet und bereit für Abenteuer machten sich die Schülerinnen und Schüler der 6a und 6b mit den vier begleitenden Lehrkräften am 27.06.22 auf den Weg ins Multimar Wattforum nach Tönning. Nach einer entspannten Busfahrt kam die Gruppe pünktlicher als erwartet in Tönning an. Erst einmal wurde sich durch das mitgebrachte Frühstück gestärkt und anschließend konnte die Entdeckertour durchs Multimar starten. Ausgestattet mit Klemmbrett, Stift und Arbeitsblättern wagten sich unsere Entdecker in die Welt des Wattenmeeres und konnten hier unter anderem unter großer Anstrengung feststellen, ob sie es mit der Geschwindigkeit der Meeresbewohner aufnehmen können, Wellen erzeugen, die vielen Meeresbewohner und ihre Besonderheiten kennenlernen und bewundern, die Zähne eines gigantischen Walmodels zählen– aber sich auch über die Gefahren und Herausforderungen der heutigen Zeit informieren. Als krönenden Abschluss wurde der Abenteuerspielplatz des Multimars erkundet und sich ordentlich ausgepowert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Praxispoolförderung des Kreises Dithmarschen (Jugendkompass) und dem Förderverein des Gymnasiums Brunsbüttel für die finanzielle Unterstützung, aber auch beim Busfahrer des Holsten-Expresses und den Mitarbeitern des Multimar Wattforums, die uns so herzlich empfangen haben.

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Ab in den Wald …

… sagten sich die drei 6. Klassen des Gymnasiums Brunsbüttel zusammen mit ihren sechs begleitenden Lehrkräften. Einer Teilnahme an den Waldjugendspielen 2022 in Burg stand somit nichts mehr im Wege und so machte sich der gesamte Jahrgang am Dienstag, den 21.06.2022 bei bestem Wetter auf in den Burger Wald. Im großen grünen Klassenzimmer des Waldes erwarteten uns vielfältige Informationen und Lernangebote. Am Anschluss an eine informative Führung mit viel Input galt es dann, sich in Wissensaufgaben in Kombination mit verschiedenen Geschicklichkeitsübungen mit anderen teilnehmenden Klassen im fairen Wettkampf zu messen und einen der begehrten Preise zu gewinnen. Die 6c konnte dabei den zweiten Platz an diesem Tag mit nach Hause nehmen!

Glücklich und zufrieden stellten alle Beteiligten fest, dass Veranstaltungen dieser Art nach einer langen, coronabedingten Durststrecke endlich wieder möglich sind.

Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang an die Praxispoolförderung des Kreises Dithmarschen (Jugendkompass) und den Förderverein des Gymnasiums Brunsbüttel. Beide Stellen haben uns in Sachen Fahrtkosten großzügig unterstützt. MERCI!

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Toller Erfolg unserer SCHULBANKER

Das Bankenplanspiel SCHULBANKER beschreibt einen Wirtschaftswettbewerb für Schüler:innen, in dem Jugendliche den Vorsitz einer virtuellen Bank übernehmen und für diese Management-Entscheidungen in allen Geschäftsbereichen treffen müssen. Der Veranstalter dieses Wettbewerbes ist der Bundesverband deutscher Banken. Mit seinem Engagement möchte der Verband das Bewusstsein Jugendlicher für die Wirtschaft erweitern und das Interesse für das Finanz- und Wirtschaftswesen fördern. Zudem sollen durch den Wettbewerb Kommunikations- und Teamfähigkeit gestärkt werden. Für das Bankenplanspiel SCHULBANKER bewerben können sich Schüler:innen zwischen 14 und 21 Jahren aus den Jahrgangsstufen 9 bis 13. Insgesamt beteiligten sich in diesem Schuljahr 2.600 Schüler:innen in 634 Teams aus Deutschland, Italien, Österreich, Spanien und der Schweiz am Wettbewerb.

Auch das Gymnasium Brunsbüttel nahm mit drei Teams an der 23. Runde des Bankenplanspiels SCHULBANKER teil. In der Vorrunde, den ersten sechs Geschäftsjahren im Zeitraum vom November 2020 bis Februar 2021, qualifizierte sich dabei das Team „Mallet Banking International“ für das knapp einwöchige Finale. Schlussendlich erreichte das Team „Mallet Banking International“ um die Schüler:innen Torge Austen, Lasse Austen, Eva Carolus, Alexander Stage, Mika Steinfeld und Lotte Weitze (alle aus der E b) gemeinsam mit der begleitenden Lehrkraft Herrn Martin Müller den ersten Platz.

SCHULBANKER ermöglichte uns, interessante und eindrucksvolle Erfahrungen im Bereich des Bankwesens zu sammeln. In einem einzigartigen Rahmen wurde uns nähergebracht, unsere analytisch-mathematischen Kompetenzen und die während des Bankenplanspiels erlangten wirtschaftlichen Kenntnisse zu nutzen, um Bereiche der Marktwirtschaft und des Wettbewerbs zu erschließen. Im Zuge dessen durften wir ebenfalls unsere Kreativität einsetzen, um beispielsweise das Gesicht der Bank zu erschaffen und das Marketing für das Unternehmen zu entwickeln. Das Bankenplanspiel bot uns die Chance, unser Verständnis für das Wirtschafts- und Finanzwesen zu erweitern und einen Einblick in die einzelnen Facetten dessen zu erlangen. Für die Gelegenheit, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Erfahrungen zu sammeln und unseren Horizont zu erweitern, sind wir sehr dankbar. 

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Das erfolgreiche Team „Mallet Banking International“ mit seinem Betreuer Martin Müller

Wie beurteilen unsere Schülerinnen und Schüler den Digital-Unterricht?

Um zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler mit dem Digital-Unterricht zurecht kommen, wurde mit Unterstützung des IQSH, Herrn Dr. Ulf Schweckendieck, Anfang März 2021 eine Befragung innerhalb der Schülerschaft durchgeführt. Federführend vorbereitet wurde die Erhebung von unseren Schülern Lana Lange (11c), Lasse Austen und Mika Steinfeld (beide 11b), die tatkräftig von Herrn Zabel dabei unterstützt wurden.

 

Wir bedanken uns herzlich für die Vorbereitung, Unterstützung und Durchführung und präsentieren hier das Ergebnis der Befragung.

Downloads

Befragung-der-Schuelerschaft-zum-Digital-Unterricht-am-Gymnasium-Brunsbuettel-10.-Maerz-2021

Ausbildung zum Student-Guide am Historischen Lernort Neulandhalle erfolgreich abgeschlossen.

Die beiden Abiturientinnen Maybritt Cornils und Victoria Stage haben sich im Schuljahr 2020/21 intensiv mit dem Historischen Lernort Neulandhalle beschäftigt. Zusammen mit zehn weiteren Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe haben sie freiwillig an der Ausbildung zum Student-Guide teilgenommen. Die Schülergruppe hat sich bis Weihnachten regelmäßig nachmittags in der Schule getroffen und wurde von Karla Müller-Helfrich (pädagogische Mitarbeiterin des Historischen Lernortes Neulandhalle) unterrichtet, wobei die komplexen historischen Inhalte der Ausstellung anhand des digitalen Lernortes (www.lernort-neulandhalle.de) vertiefend erarbeitet wurden.
Maybritt und Victoria haben am 17. März, also rund zwei Wochen vor ihrer ersten schriftlichen Abiturprüfung in ihrem Profilfach Geschichte, ihre Fähigkeiten als Student-Guide sehr kompetent unter Beweis gestellt. Beide haben in Anwesenheit ihres Geschichtslehrers Robert Friedrichs und Karla Müller-Helfrich eine Führung mit selbstgewählten thematischen Schwerpunkten zur Vergangenheitsbewältigung nach 1945 präsentiert. Darüber hinaus haben die beiden eine eigenständige Beurteilung des Historischen Lernortes Neulandhalle vorgenommen und mehrere sehr überzeugende Vorschläge unterbreitet, um den Bekanntheitsgrad dieses Lernortes zu steigern. Hervorzuheben ist das Engagement der beiden Abiturientinnen, die sehr viel Arbeit in die Vorbereitung ihrer Führung investiert haben.
Da Maybritt und Victoria nach dem Abitur noch eine Weile in Dithmarschen bleiben werden, würden sich beide sehr freuen, ihr Wissen in hoffentlich naher Zukunft bei Führungen von Schulklassen oder auch Erwachsenengruppen weitergeben zu können. Im Mai würde Karla Müller-Helfrich sehr gerne endlich mit der Ausbildung der „Student-Guide-Gruppe“ fortfahren, um den Schülerinnen und Schülern einen erfolgversprechenden Abschluss zu ermöglichen.

Lernort-Neulandhalle