Oslo

Kurzbericht zum Oslo-Austausch vom 23.04.-01.05.07

Treffpunkt Montag 12.30 Uhr am Norwegenkai in Kiel für alle!

Nachdem alle Teilnehmer den Weg nach Kiel gefunden hatten, konnte die 20-stündige Fahrt mit der Kronprins Harald losgehen: mini Kabinen, mit einer Ausnahme fensterlos, aber dennoch Erfolg an den einarmigen Banditen, der uns jedoch im Taxfree-Shop auch kaum zu Gute kam. Müde aber dennoch voller Vorfreude wurden wir am Dienstagmorgen nach einer kurzen Taxifahrt von unseren norwegischen Freunden im Hyggerommet des Handelsgymnasiums Oslo empfangen.

Nach einer kleinen Stärkung und einer sehr interessanten Führung im Bunker unter der Schule ging es in die Familien, wo wir am Abend beim Grillen durchaus unterschiedliche Ess- und Trinkgewohnheiten feststellten. Der nächste Tag begann mit der Teilnahme am Deutschunterricht im Leistungskurs, wobei die Norweger vor allem neue Vokabeln wie „Bauerndisco“ und „ Mofa“ lernten, denn das Thema war ja immerhin „Interkulturelle Unterschiede“ Danach sammelten wir bei einem Besuch im Nobelinstitut Kräfte für ein zweistündiges Volleyballtraining am Nachmittag. Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir am Donnerstag den ganzen Tag nach Kongsberg. In den dortigen Silbergruben fanden wir zwar kein Silber, aber dennoch nahmen wir nach einer spannenden Fahrt in kleinen Waggons an einer sehr gelungenen Führung teil. Daraufhin kam für einige der spannendste Teil des Tages, denn zum Mittag gab es Pizza für alle! Gefolgt von einem Museums- besuch und einer Party am Abend war auch dieser Tag ebenso gelungen wie alle anderen.

Am Donnerstag -morgen machten nur die deutschen Schüler eine Stadtführung unter der Leitung des norwegischen Lehrers Øyvind Skarlund in Richtung Vigelandspark, in dem viele und berühmte Skulpturen zu finden sind. Dieses Mal auf Englisch, aber dennoch interessant besichtigten wir auch noch das zentral gelegene Parlament (Stortinget). Der Samstag, dem vor allem die Mädchen schon entgegenfieberten, war also frei und somit konnte die Innenstadt bei einer Shoppingtour unsicher gemacht werden. Doch auch dabei konnten wir (wenn auch schlechte) Erfahrungen sammeln, denn als aus einer Tasche Handy, Portemonnaie und Kamera verschwanden, lernten wir auch noch das norwegische Polizeiwesen kennen.

Der Sonntag glich dann erstmal einem typisch deutschen Sonntag, denn wir trafen uns erst um 13.00 Uhr an der Skischanze am Holmenkollen, also blieb genügend Zeit für ein bisschen Erholung. Beeindruckt vor allem durch Höhe und Bauweise der Schanze , verließen wir sie wieder, um uns eingehend auf die Abschlussparty aller Schüler am Abend vorzubereiten. Der letzte Morgen begann sowohl mit Müdigkeit als auch mit Vorfreude auf zu Hause und auch ein bisschen Wehmut. Der Abschied war zwar kurz, aber schön und nun ging es mit Freude in Richtung Heimat. Nach fast 20 Stunden auf der Fähre kamen wir in Kiel an und traten am 01.05.2007 die letzte Etappe des Heimwegs mit dem Auto an.

Jenny Heße, Sina Franken, Katharina Oetjens, 11. Jg.